Kämpfen erlaubt – Bewegungspädagogische Angebote für den Umgang mit Formen konstruktiver und destruktiver Aggression im Kindesalter

Raufen und Rangeln wird gesellschaftlich negativ bewertet und oft als eine Unart der Kinder verstanden. Spielerisches „Kämpfen“ ermöglicht allerdings körpernahe Erlebnisse des Sich – erprobens in Nähe und Distanz und dadurch bedingte Erfahrungen des “Ausweichens”, “Entziehens”, “Widerstand leistens”, “Standhaltens”, d.h. eine Fülle „hautnaher“ Körpererfahrungen. Wird körperliche Auseinandersetzung allerdings zu einem bevorzugten Medium der Konfliktlösung, so braucht es an dieser Stelle die Unterstützung der Pädagogin, des Pädagogen, damit Kinder ihre Konfliktlösungskompetenzen erweitern können.

 

Dieses Seminar vermittelt einerseits Ideen und Möglichkeiten, wie man mit Kindern spielerische Situationen gestaltet, in denen Raum für Herausforderung und Bewegungslust ist und ermöglicht andererseits eine Auseinandersetzung für den pädagogischen Umgang mit Formen destruktiver Aggression.