Genug ist nicht genug?

burnoutBurnout- Prävention im pädagogischen Alltag

Der Zeitgeist fordert stete Optimierung der Arbeitsleistung und löst einen „Sog zum permanenten Mehr“(Ulrich Bröckling) aus.

Im Strom des Alltags, der aus einem hohen Maß an Arbeitsanforderungen besteht, kann es passieren, dass die persönlichen Arbeitsansprüche die Person in Erschöpfungszustände bringen.

Statt Stress und Leistungsdruck braucht es jedoch eine Auseinandersetzung mit der Frage nach der eigenen Kreativität und Begeisterung für die Arbeit.

Als PädagogInnen sind wir „PotentialentfalterInnen“ für Kinder, d.h. wir begleiten und unterstützen Entwicklungsprozesse, in denen das Potential des Kindes sich entfalten möge. Dies kann nur gelingen, wenn wir uns selbst einen hohen Wert geben.

Fragen denen wir uns zuwenden werden:

  • Welchen Ansprüchen möchte ich gerecht werden? Wann ist es „gut genug“?
  • Meine Ressourcen und Potentiale? Was möchte ich weiterentwickeln und entfalten?
  • Was ist für mich wesentlich? Was ist in der Arbeit mit den Kindern bedeutungsvoll? Wie kann ich dem „Wesentlichen“ in meiner Arbeit mehr Raum, Zeit und Bedeutung geben?

In diesem Seminar werden durch kreative und “bewegte” Methoden eine Auseinandersetzung mit ihren persönlichen Arbeitsansprüchen und Anforderungen ermöglicht, sowie Ressourcen und Potentiale im Kontext der Arbeitssituation betrachtet.